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Januar 2015 - Drei-Täler-Langstreckenregatta für Drachenboote

Eben erreichte uns ein Mail in dem eine neue Drachenboot-Langstreckenregatta angekündigt wird. Die Veranstalter ist der Verein für Kanusport e.V. Wuppertal mit dem uns allen bekanntem Team Drag Attack, die mit dem Regattateam Wuppertal als Ausrichter und Guido Wrede als Kontaktperson diese interessante Regatta erstmalig durchführen.

Hier die Eckdaten:

Datum: 28.03.2015
Ort: 
Bever Talsperre
DLRG Station Hückeswagen
Großberghausen 22
(am Staudamm, Nähe Wupperverband)
42499 Hückeswagen
Start: Massenstart
Strecke: 9.500m
Wenden: 4
Klasse: Mixed mit 6 Damen
Meldeschluss: 28.02.2014
Kontakt:
Guido Wrede

Tel. 0172 – 211 80 33

e-Mail: g.wrede@dragattack.info

 

 

Januar 2013 - Deutsche Meisterschaft Drachenboot Langstrecke in Schierstein


Die Story der DM Langstrecke geht am 27. April in die vierte Runde. Auch wenn in den vorangegangenen Jahren in Oberhausen und Roststock die Messlatte sehr hoch gelegt wurde, kann man doch noch eine Steigerung von Schierstein erwarten. Der Wassersport Verein Schierstein 1921 e.V. ist  mit ihrer Drachenbootregatta im Schiersteiner Hafen eine feste Größe in der Szene und übernimmt dieses Jahr die Ausrichtung der DM Drachenboot Langstrecke. Alle Infos des Ausrichters findet ihr hier.

Bei der 4. Deutschen Meisterschaft Drachenboot Langstrecke übernimmt der Regattaverein Saar e.V. die Zeitmessung.
Die Highspeedkamera des Regattavereins Saar e.V. arbeitet mit eine zeitlichen Auflösung von 0,004 Sekunden und garantiert damit eine faire Auswertung des Rennens.

 

Januar 2013 - Langstreckenrennen Barßel

Seid letztem Jahr gibt es eine neue Langstreckenregatta in Deutschland: Langstreckenrennen Barßel.

Im ersten Jahr haben bereits 7 Mannschaften gemeldet. Die Regatta wird auf der Jümme ausgerichtet, geht über 10.000m, startet im 60-Sekunden Takt und kommt ohne Wende aus. Es können maximal 12 Teams teilmehmen. Nächster Termin am 24.08.2013. Nähere Informationen demnächst auf www.drachenboot-langstrecke.de .


Januar 2013 - Sparda-Bank Cup (6/8km) in Greifswald

Der Sparda-Bank Cup (6/8km) in Greifswald wird ab 2013 nicht mehr ausgerichtet.

 

August 2012 - 640 Km in 8 Tagen auf der Elbe – Eine Herausforderung für den Sauberdrache!

Ende 2010 kamen Drachenbootler aus Riesa und von den Hamburger Sauberdrachen auf eine wahnsinnige Idee: Wie wäre es eigentlich, die Elbe von der tschechischen Grenze bis nach Hamburg mit dem Drachenboot zu fahren?

Aus der Idee wurde langsam ein Plan und die Sauberdrachen aus Hamburg, ein reines Betriebssportteam der Stadtreinigung Hamburg, machte sich daran, dieses Vorhaben umzusetzen. 640 Kilometer, das hört sich ganz schön lang an, zumal unsere längsten gefahrenen Strecken im Training bei rund 10 Kilometern liegen. Bei Rennen sind dann die 2000m beim Taiwan Cup in Hamburg für uns schon eine Herausforderung. Eine erste Testfahrt auf der Elbe im Oktober 2011 über 60 km und Pfingsten 2012 für  zwei Tage über 51 und 57 km vertrieb bei uns die letzten Zweifel, dass das nicht zu packen ist.

Am 3.8.2012 trafen sich dann nahe der tschechischen Grenze in Krippen - Flußkilometer 8 - 14 Teammitglieder der Sauberdrachen, vier Drachenbootler vom Riesa Wassersportverein, ein Paddler der Hamburg Wasserdrachen und eine Paddlerin der Drachentöter aus Hamburg um den vielen Worten nun endlich Taten folgen  zu lassen.

Am 4.8. starteten wir endlich um 7:30 mit unserem Sauberdrache auf der Elbe!

Die nächsten Tage ging es dann voll zur Sache:

4.8. : 99 km – Krippen bis Riesa
5.8. : 94 km – Riesa bis Elster
6.8. : 105 km – Elster bis Schönebeck (unsere längste Etappe: Am Ende waren es hier gefahrene 108,5 km)
7.8. : 78 km – Schönebeck bis Tangermünde
8.8. : 74 km – Tangermünde bis Wittenberge
9.8. : 80 km – Wittenberge bis Klein Kühren
10.8. : 40 km – Klein Kühren bis Artlenburg
11.8. : 57 km – Artlenburg bis Hamburg

Von den oben genannten 20 Paddlern mussten über die Tage immer zwei bis fünf für jeweils einen halben Tag den Landdienst übernehmen. Unsere beiden Begleitfahrzeuge für Gepäck mussten bewegt, Einkäufe erledigt, die nächste Unterkunft klargemacht und der nächste Pausenstopp vorbereitet werden. Dort konnte dann auch, wenn nötig oder gewollt, zwischen Land- und Bootscrew gewechselt werden.

Diese Tour war der absolute Hammer! Bei einigen Teammitgliedern wurde das Boot im Laufe der Zeit nur noch  „Boat of Pain“ genannt. Nach den ersten Tagen tat allen jeder Knochen und Muskel weh. Aber es war eine wunderbare Erfahrung; an die eigene Grenze zu kommen und dann noch darüber hinausgehen zu können und gemeinsam mit dem Team unser Ziel Hamburg zu erreichen. Während der gesamten Tour gab es nur einen Ausfall, ein Teammitglied haben wir die letzten drei Tage, bis auf das letzte Stück in Hamburg, nicht mehr an Bord gelassen, da  ein Handgelenk mit gereizten Sehnen doch etwas dick angeschwollen war.

Während unserer Tour haben wir abends unsere Eindrücke in einem Tagebuch festgehalten. Fotos der Tour gibt es in der Bildergalerie.

Auf unserer Tour über 8 Tage waren eigentlich auf dem Papier nur 625 km auf dem Wasser geplant. Am Ende sind es dann doch mehr geworden, da noch das Erreichen der Bootshäuser und das Hin und Her auf der Elbe mit einigen Kilometer als Plus obendrauf kommen.
Die gefahrenen Kilometer stehen somit bei knapp 640 km.
Für diese Strecke benötigten wir 58 Stunden reine Fahrzeit, wobei hier auch die Strecken mit enthalten sind, wo wir uns für eine kleine Pause haben treiben lassen. Unsere Zwischensprints, so ca. alle 5-10 Kilometer, gehen auch in diese Zeit mit ein. Im Laufe der Tage steigerten wir uns hier langsam von ca. 16 km/h auf über 18 km/h am letzten Tag.

Eine Wahnsinnstour die allen Beteiligten einen riesen Spaß gemacht hat.

 Sauberdrachen

Ein Gruß von Gerald Kahrmann im Namen der Sauberdrachen und anderen Teammitglieder der Elbetour an alle Drachenboot-Verrückten.

 


 

Juli 2012 - 101 km Langstreckenrekord mit dem Drachenboot auf dem Neckar geschafft

Video

Die Römer Dragons des FV 03 Ladenburg e.V. sind zurück von ihrer Langstreckenfahrt auf dem Neckar. In 12,5 Stunden wurde die 101 km lange Strecke Heilbronn - Ladenburg bewältigt.

Trotz widriger Wetterumstände mit zum Teil stürmischem Gegenwind und unwetterartigen Regenfällen kamen die Drachenbootsportler völlig durchnässt und erschöpft aber glücklich ans Ziel, wo sie von Fans und Angehörigen begeistert empfangen wurden.

Foto: Thomas Hubbuch

Völlig unerwartet musste man an den zehn Schleusen längere Wartezeiten in Kauf nehmen, da durch den Ausbau der Neckarschleusen zum Teil nur eine Schleusenkammer zur Verfügung stand. Die reine Fahrzeit betrug abzüglich der Schleusen neun Stunden und zehn Minuten. Dies war die bislang längste Streckenfahrt in einem Drachenboot inklusive zehn Schleusen, die jemals, nach Recherchen der Drachenbootabteilung, auf einer Binnenschifffahrtsstraße bewältigt wurde. Damit ist man nach Aussagen des Leiters der Drachenbootabteilung, Markus Walz, in eine völlig neue Dimension des Drachenbootfahrens vorgedrungen.
Begleitet wurden die Paddler von drei Begleitbooten für die Versorgung und einem Kamerateam des SWR Fernsehen.
Der Beitrag wurde am 31. Juli um 18:45 Uhr in der Landesschau Baden-Württemberg gesendet.
Weitere Informationen zur Aktion finden sich auf www.drachenboot-ladenburg.de.

Von Ecki Mayer

 

 

101 unglaublich lange, harte, aber einfach geniale Kilometer sind geschafft...
Ein Bericht von Zagg

04:00 Uhr:
Aufstehen zur Anreise nach Heilbronn, ein heftiges Gewitter tobt über Ladenburg.
Oje, das beginnt ja gut! Ein schlechtes Zeichen? Egal, wir werden das durchziehen!

07:00 Uhr:
Mit einer Stunde Verspätung starten wir in Heilbronn zu unserem Rekordversuch.
Der Himmel über uns ist rabenschwarz, in der Nähe blitzt und donnert es.
Nach den ersten Kilometern beginnt es zu regnen.

Die Stimmung bleibt dennoch super!
Wir haben ein Ziel und das wollen wir erreichen.
Besser solches Wetter als die Hitze vom Vortag, ist die einheitliche Meinung.

07:30 Uhr:
Die erste Schleuse; niemand da?

Unser Strecken und Sicherheitsbeauftragter, Dietmar Schuff, der alle drei Begleitboote zur Verfügung stellte und noch einiges mehr, konnte niemanden erreichen.

Dietmar, vielen Dank an dieser Stelle.
Ohne dich wäre so vieles nicht machbar!


Erst nach einiger Wartezeit ließ sich jemand sehen und schleuste uns nach unten.

Die weiteren Schleusen auf unserer Strecke waren zwar immer besetzt, durch das hohe Verkehrsaufkommen und die Sperrung einzelner Becken wegen der Erweiterung für größere Schiffe, ging es aber generell nicht so flüssig wie erhofft.
Zudem wurden die Schleusen für die Pinkelpausen genutzt, was den Schleusern auch nicht allzu gut gefiel.
Um Ärger zu vermeiden hielten wir nun vor oder nach der Schleuse kurz an um auf die Toilette zu können.

Unser Zeitplan schien also nicht aufzugehen.

Nach einem weiteren starken Regen bei Neckarsteinach, der Himmel hatte die Tore komplett geöffnet und irgendjemand schien noch zusätzlich drauf zu gießen, stiegen die Chancen auf einen Sonnenbrand in Richtung Ladenburg immer weiter.
Bei strahlender Sonne und mit super Laune durchquerten wir das Ziel vor Augen Heidelberg.
Eine letzte Qual war der endlos erscheinende Kanal bis zur letzten Schleuse vor Ladenburg, wobei wir aber Spitzengeschwindigkeiten nahe an den 14 km/h erreichten.

19:15 Uhr:
Völlig erschöpft aber sehr stolz und glücklich hatten wir es endlich geschafft und wurden von vielen Freunden und unseren Familien in Ladenburg empfangen.

Toll ist der hohe Geschwindigkeitsdurchschnitt.
Bis auf einen Streckenabschnitt mit teilweise starkem Gegenwind fuhren wir immer über 11 km/h und streckenweise sogar nahe an den 13 km/h. Sehr stark waren vor allem die letzten 20km. Da wir einen wesentlich höheren Geschwindigkeitsdurchschnitt als eigentlich erwartet schafften, konnten wir auch einiges der verlorenen Schleusenzeit wieder gut machen. Für die Strecke, ohne die Schleusen, brauchten wir 9 Stunden und 10 Minuten. Insgesamt verbrachten wir 12 Stunden und 30 Minuten auf dem Wasser.

Über die gesamte Strecke wurden wir von einem Kamerateam des SWR begleitet.

Ein Bericht über unsere Fahrt kommt am Dienstag ab 18:45 Uhr im SWR.

Großes Lob an alle Organisatoren und Helfer. Ohne euch hätten wir das nicht gepackt!

Wir sind gespannt was unseren "Verrückten" für das nächste Jahr einfällt....

Artikel:

"Römerdragons" auf Rekordkurs?

Ladenburg: 101 Kilometer in 12,5 Stunden gepaddelt

Dragons trotzen Sturm und Staus

 

Die Römerdragons wurden bereits an Pfingsten in Venedig beim heimlichen Training gesehen.

Video: "Such die Römerdragons und was sagt Ecki dazu"